Es ist erbärmlich, Herr Bundespräsident!


susanne kablitz

Eines muss man Ihnen lassen, Herr Bundespräsident.

Sie verstehen es, wie so viele andere deutsche Berufspolitiker, immer dann einen besonders betroffenen Gesichtsausdruck zu simulieren, wenn es um die Anprangerung der „deutschen Schuld“ geht. Dies konnte man erst vor zwei Tagen bewundern, als Sie in Ihrer Ansprache in Schloss Holte-Stukenbrock zur Weltkriegs-Gedenkfeier wieder einmal die „deutsche Schuld“ gar nicht genug anprangern konnten.
Es ist keine Frage, dass das Elend, was die Regierung der Nationalsozialisten zu jener Zeit über die Menschen gebracht hat, grausam war. Und diese Verbrechen der damaligen Regierung soll auch als das bezeichnet werden, was es war: pure, unfassbare Menschenverachtung und unbändiger Hass auf das Individuum.

Und genau da hätte Ihre Rede ansetzen sollen.

Ihre Rede hätte klarmachen müssen, was geschieht, wenn Menschen blind und absolut vertrauenswürdig den Versprechungen und den Lockrufen ihrer „Führer“ gehorchen. Wenn sie im Glauben an die Regierung bis zum letzten Blutstropfen kämpfen und sich…

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