Medwedew-Dekret: Russen bekämpfen Geschichtsfälschung


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Medwedew-Dekret soll historische Wahrheit schützen

Eine 28-köpfige Sonderkommission soll die historische Wahrheit u.a. über den 2.Weltkrieg gegen Fälschungen verteidigen. Ein Gesetzentwurf droht auch ausländischen „Geschichtsfälschern“ mit Gefängnisstrafen.

Dmitri Medwedew macht nun die Geschichtsdebatte in Russland und Osteuropa zur Chefsache.
Per Präsidentendekret ordnete Medwedew die Bildung einer 28-köpfigen Sonderkomission unter der Leitung des Chefs der Präsidentenadministration Sergej Naryschkin an. In der Geschichtsfälscher-Kommission vertreten sein sollen der Inlandsgeheimdienst FSB, die Auslandsaufklärung SWR, das Aussenministerium, der Nationale Sicherheitsrat, Justizministerium, Kulturministerium, Ministerium für Regionale Entwicklung, Duma, Staatsarchiv und Gesellschaftskammer.

Die Sonderkommission richtet sich vor allem gegen die Geschichts-Diskussion in den Baltischen Republiken und der Ukraine. Im Baltikum und der Ukraine bemühen sich ehemalige Angehörige der SS-Divisionen aus diesen Ländern um Rehabilitierung.

Sowjetveteranen und Bendera-Partisanen an einen Tisch?

In der Ukraine wurden von Präsident Viktor Juschtschenko bereits die Angehörigen der antisowjetischen westukrainischen „Befreiungsarmee“, die zeitweise auch auf Seiten der Hitlerschen Wehrmacht gekämpft hatten, zu offiziellen…

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